Belgravia – Londons Nobelviertel

Belgravia Nobelviertel London

 

 

Belgravia ist eine der wohlhabendsten Gegenden in ganz London. Der Stadtteil liegt in den Bezirken City of Westminster und Royal Borough of Kensington and Chelsea, südwestlich des Buckingham Palace und fünf Minuten vom Hyde Park entfernt. Die zentralen Plätze sind Eaton Square und vor allem der gewaltige Belgrave Square, an dem zahlreiche Botschaften liegen.

Belgrave Square und seine Geschichte

Der Belgrave Square ist einer der größten zentralen Plätze Londons aus dem 19. Jahrhundert. Der Platz wurde von Thomas Cubitt für den 1. Marquis of Westminster in den 1820er Jahren gestaltet – mit prachtvollen weißen, stuckverzierten terraces, den typischen Londoner Häuserreihen und einer zentralen privaten Parkanlage in der Mitte, die den Bewohnern des Belgrave Square vorbehalten ist.  Schnell entwickelte sich das Viertel rund um Belgrave Square und Eton zu einer der teuersten Gegenden von London – und ist es bis heute geblieben.

Haus kaufen in Belgravia

Ein durchschnittliches Haus kostet etwa 6,6 Millionen Pfund (Stand 2010). Manche Häuser kosten aber auch über 100 Millionen – ein Grundpreis von etwa 12000 Pfund pro Quadratmeter. Und die Londoner Superreichen können es sich leisten – seit 1939 gab es nicht mehr so viele wie heute im Jahr 2015. Dennoch gehören viele der Häuser mittlerweile reichen Ausländern, die überall auf der Welt luxuriöse Villen besitzen. Deswegen werden viele Häuser in Belgravia nur wenig intensiv genutzt.

Botschaftsviertel London Belgravia Belgrav Square

Rennomiertes Botschaftsviertel

Nach dem zweiten Weltkrieg ließen sich Adelige und reiche Bürger in Belgravia nieder. Nicht jede Art von Nutzung der Gebäude war erlaubt – zunächst wurden nur Botschaften, Institute und Wohltätigkeitsorganisationen wurden zugelassen. So entwickelte sich Belgravia besonders um den Belgrave Square zum Botschaftsviertel. Noch immer befinden sich hier beispielsweise die deutsche, die spanische und die syrische Botschaft. Viele der Wohltätigkeitsorganisationen und Institute haben ihren Sitz mittlerweile jedoch in anderen Stadtteilen mit modernen Häusern, die ein besseres Arbeitsklima ermöglichen.

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